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 Die Geschichte der FaLS
1996
Die Zeit war reif! Eine kleine Gruppe von Bulldog- und Landmaschineninfizierten war der Meinung, ein Verein müsste gegründet werden. Dies geschah im Dezember 1996. Der Verein sollte den Namen Freunde alter Landmaschinen Steinmauern e.V. erhalten.
Das Vereinsziel sollte der Erhalt von alten landwirtschaftlichen Geräten und Bräuchen sein. Reine Traktorenclubs gabs ja schon zu Genüge. Die 36 Gründungsmitglieder - davon ca. ein Viertel weiblichen Geschlechts - waren von der Sache angetan und entwickelten eine gigantische Sammelwut.
Alles was auch nur im Entferntesten mit Landwirtschaft zu tun hatte und alt war wurde angeschleift und gesammelt.
1997
Das erste Landmaschinenfest wurde in der neuen Murghalle veranstaltet.  
Die gesammelten landwirtschaftlichen Geräte wurden im alten Steinmauerner Sägewerk an der Plittersdorfer Straße untergebracht.

1998
Jetzt ist es sicher, das alte Sägewerk wird abgerissen, wohin nur mit unseren Utensilien. Da der Platzbedarf beim Sammeln von Dreschmaschinen und Traktoren ungleich größer ist als bei der Philatelie, ließ der Gedanke an einen Hallenbau nicht lange auf sich warten.

1999
Mit dem Hallenbau wurde begonnen. Die Gemeinde Steinmauern hat den Bauplatz für Vereinszwecke zur Verfügung gestellt. Noch während der Bauzeit war klar: "Die Halle muss größer werden!" Und sie wurde größer.

2001
Nach nur zwei Jahren Bauzeit war die "Bulldoghalle" (nahezu) fertiggestellt. Mit viel Eigenleistung wurde in unzähligen Stunden eine Halle mit einer Nutzfläche von ca. 450 quadratmeter mit einer integrierten Werkstatt gebaut. Jetzt musste Geld verdient werden um die Schulden zu bezahlen. In den nächsten Jahren wurden feste Feste gemacht. Ob Fasching oder Kartoffelfest, die Freunde alter Landmaschinen ließen keine Gelegenheit aus, um Geld in die Vereinskasse zu bringen.  

2004
Das Landmaschinenfest in Steinmauern hat Tradition. Für alle Landmaschinenfreunde ist es ein Muss an der Veranstaltung teilzunehmen. Der Sammelleidenschaft konnte nun auf höherem Niveau gefrönt werden. So kam unter anderem eine weitere Dreschmaschine des Fabrikats Fortschritt aus dem Spreewald hinzu.

2006
Wir haben einen Motor gekauft.  Die Fakten: Baujahr 1930, 37 Liter Hubraum, Einzylinder Diesel und ca. 8 t Gewicht. Der Standmotor (Hersteller: Fa. Körting AG Hannover) hatte viele Jahre einen Generator angetrieben. Jetzt erhält der Motor sein Gnadenbrot: "Öl".
  
2007
Die Stadt Rastatt veranstaltete erstmalig auf dem Marktplatz einen sogenannten Bauernmarkt. Wir haben auf dem Bauernmarkt zwei unserer Dreschmaschinen vorgeführt. Die Bevölkerung war begeistert. Leider mussten wir feststellen, dass die jüngeren Besucher nicht wussten, was das für monströse Maschinen waren.

2008
Unsere Infoveranstaltungen haben wir weiter ausgebaut. Auf den Bauernmärkten Rastatt, Karlsruhe und Bad Herrenalb wurden unsere Liebhaberstücke präsentiert. Der Stadtjugend konnte erklärt und gezeigt werden, wie eine Dreschmaschine funktioniert und die Spreu vom Weizen getrennt wird. Erstaunt waren wir, als nach der Demonstration, wie das Eine oder Andere funktioniert, wir von einem Jugendlichen gefragt wurden: "Und was ist Stroh"?. Hier war klar zu erkennen: "Wir haben einen Lehrauftrag".

2010
Die Halle ist voll! Wir müssen wieder bauen. Jetzt kam uns die Idee "Wir bauen ein Landmaschinenmuseum". Mit unserem kleinen Landmaschinenmuseum haben wir uns das Ziel gesetzt, die Entwicklung anhand gebrauchsfähiger Arbeitsgeräte und Maschinen darzustellen und bei bestimmten Gelegenheiten auch vorzuführen.

2011
Am Freitag den 21. Oktober 2011 war es soweit, wir konnten vermelden: "Museumsbau fertiggestellt". Bürgermeister Siegfried Schaaf gratulierte bei der Einweihung mit den Worten: "Mit bewundernswertem Einsatz haben die Vereinsmitglieder in Eigenarbeit hier eine Möglichkeit geschaffen, dörfliche Tradition und altes Handwerk auch den jüngeren Generationen zugänglich zu machen."

2012
Das eine oder andere Exponat hat schon ins Museum gefunden. In Zukunft wollen wir unser kleines Landmaschinenmuseum ausbauen. Im Freigelände werden wir eine weitere Ausstellungsfläche schaffen, um noch mehr landwirtschaftliche Geräte der interessierten Bevölkerung zeigen zu können.

2013
Das Landmaschinenmuseum bekam eine Außengelände. Auf der Fläche werden die Geräte ausstellen, welche im Außenbereich und der Witterung ausgesetzt, keinen Schaden nehmen.

2015
11. Landmaschinenfest in Steinmauern. Das Fest mit über 4.000 Gästen ist fester Bestandteil der Region. Erstmals wurde eine neu Restaurierte Maisdreschmaschine vorgeführt. 

2016
Anlässlich des "Bauernmarkt Rastatt" präsentierten wir zum zehnten Mal unsere Landmaschinen. Mit solchen Aktionen leisten die Mitglieder der FaLS einen kleinen Beitrag, dass alte bäuerliche Bräuche, Geräte und Verfahren nicht in Vergessenheit geraten. 

2017
Da sind wir noch am arbeiten... 
(w.bue)
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